Umgang mit Social Media

Umgang mit Social Media

In sozialen Netzwerken (wie z.B. Instagram oder Facebook) kann jede*r seine oder ihre Meinung äußern. Das Problem dabei: Oft sieht das aus, als wären diese Meinungen Nachrichten. Das kann verwirrend sein. Denn wer auf Social Media etwas postet oder erzählt, ist nicht gleich Journalist*in und damit auch nicht automatisch vertrauenswürdig. Deswegen solltet ihr alles, was euch auf Social Media begegnet, hinterfragen.

Profil ist nicht gleich Profil!

In den sozialen Netzwerken solltet ihr euch außerdem anschauen, seit wann es das jeweilige Profil gibt und wie viele Follower es hat. Neue Profile mit nur wenigen Followern können ein Anzeichen für jemanden sein, der Falschnachrichten verbreitet. Ein guter Hinweis auf ein seriöses Profil kann der blaue Haken hinter dem Namen sein.

Aber Achtung: Auch Influencer*innen mit ganz vielen Followern können Unsinn verbreiten. Insbesondere, wenn sie über ganz andere Themen sprechen als die, die es sonst auf ihren Kanälen gibt. Wenn beispielsweise ein veganer Koch plötzlich politische Inhalte postet, fragt euch, ob er eine kompetente Quelle für Politik-Infos ist. Daher vertraut nur solchen Profilen, die bei ihren Hauptthemen bleiben.

Auch für Social Media haben wir eine Checkliste für euch vorbereitet. Haltet euch an diese Regeln:

1

Leitet nicht alles weiter, was ihr bekommt.

Besonders Bilder, Memes, Text- oder Sprachnachrichten ohne klaren Absender können gefährlich sein.

2

Hinterfragt, was ihr seht.

Welche Infos werden verbreitet? Spricht zum Beispiel jemand plötzlich über Politik, obwohl er normalerweise Fitnessvideos macht? Das könnte darauf hindeuten, dass er oder sie kein*e Expert*in ist.

3

Fordern euch eure Freund*innen dazu auf, Meldungen zu teilen?

Fragt sie, warum sie das tun und für wen.

4

Informiert euch keinesfalls durch Kommentare.

Dort posten Privatpersonen ihre persönliche Meinung.

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