Wie erkenne ich Fake News?

“Fake News zu entlarven ist auch nicht so einfach”

Fake News sind Lügen. Trotzdem kann es super schwierig sein, sie zu erkennen. Jede*r von uns kann durch Fake News auf eine falsche Fährte gelockt werden. Sie sind nämlich dazu da, um uns zu “manipulieren”. So sagt es die Kommunikationswissenschaftlerin von der LMU München, Claudia Riesmeyer. Der Kurzwelle, dem Kindermagazin von Radio Feierwerk, hat sie bereits letztes Jahr ein Interview gegeben.

“Im Grunde genommen sind das Lügen”, sagt die Fake-News-Expertin. Sie werden zum Beispiel in sozialen Medien verbreitet, um User*innen zu manipulieren. Das heißt, um sie etwas glauben zu lassen, was nicht stimmt. Fake News zu entlarven ist laut Riesmeyer “nicht so einfach”. Das klappt nur, “wenn man immer kritisch schaut auf das, was man hört oder sieht, oder was jemand einem weiterleitet.”

Fake News gibt es nicht nur als Text

Falschinformationen sind aber nicht immer nur geschrieben: “Fake News können zum Beispiel auch Bilder sein, zum Beispiel ein Meme, das jemand neu zusammengesetzt hat.” Sie können aber auch Kettenbriefe sein. Also Botschaften, die ganz oft weitergeleitet werden, vor allem bei WhatsApp. Dazu sagt Claudia Riesmeyer: “Kettenbriefe auf gar keinen Fall weiterleiten. Weil: Wenn ich das weiterleite, leitet das der nächste weiter. Und so kriegt man Fake News auf gar keinen Fall aus der Welt.” Also aufpassen, wenn ihr eine vorgefertigte Nachricht bei WhatsApp bekommt. Mehr zum Thema Weiterleiten lest ihr übrigens hier.

Das Wichtigste, um Fake News zu erkennen, ist laut Riesmeyer “kritisch zu sein und zu hinterfragen: Kann das wirklich sein? Das passt gar nicht zu dem was ich bisher gehört habe”. Dabei könnt ihr euch auch Hilfe holen: “Vielleicht kann ich meine Eltern fragen oder sogar selbst recherchieren.”

Alle können etwas gegen Fake News machen

Die gute Nachricht ist, ihr könnt alle etwas gegen Fake News machen: “Am Besten ist es, Gegenposition zu beziehen und zu sagen: „Hey passt auf. Da schreibt jemand etwas“ oder „Da verbreitet jemand eine falsche Nachricht. Das Stimmt so gar nicht, sondern es ist so…“. Immer dagegen reden. Den Lügner, wenn man den so bezeichnen möchte, entlarven”, so Riesmeyer. Das solltet ihr aber am besten nur bei Leuten machen, die ihr wirklich kennt. Wenn ihr die Personen nicht kennt, dann fragt lieber bei euren Eltern oder euren Lehrer*innen nach Hilfe.

Gute Quellen erkennen

Für Riesmeyer ist es auch wichtig, dass ihr euch vor allem bei “klassischen”, also bekannten Medien informiert und nicht nur auf Social Media: “Tageszeitungen, Radio- und Fernsehsender. Auf keinen Fall nur auf das vertrauen, was jemand an Informationen in einem sozialen Netzwerk teilt.”

Eine gute Quelle für Nachrichten erkennt man laut Riesmeyer “daran, dass sie aus ganz vielen verschiedenen Perspektiven über ein Thema berichtet. Also nicht nur die Regierung erzählen lässt zu Corona, sondern auch Betroffene zu Wort kommen lässt, vielleicht auch Ärzte und Patienten.” Denn nur so könnt ihr euch eine gute eigene Meinung bilden.

Das Interview mit Claudia Riesmeyer zum Nachlesen findet ihr hier.

Außerdem gibt es das Gespräch hier in voller Länge zum Nachhören:

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Fake News gibt es nicht nur als Text

Falschinformationen sind aber nicht immer nur geschrieben: “Fake News können zum Beispiel auch Bilder sein, zum Beispiel ein Meme, das jemand neu zusammengesetzt hat.” Sie können aber auch Kettenbriefe sein. Also Botschaften, die ganz oft weitergeleitet werden, vor allem bei WhatsApp. Dazu sagt Claudia Riesmeyer: “Kettenbriefe auf gar keinen Fall weiterleiten. Weil: Wenn ich das weiterleite, leitet das der nächste weiter. Und so kriegt man Fake News auf gar keinen Fall aus der Welt.” Also aufpassen, wenn ihr eine vorgefertigte Nachricht bei WhatsApp bekommt. Mehr zum Thema Weiterleiten lest ihr übrigens hier.

Das Wichtigste, um Fake News zu erkennen, ist laut Riesmeyer “kritisch zu sein und zu hinterfragen: Kann das wirklich sein? Das passt gar nicht zu dem was ich bisher gehört habe”. Dabei könnt ihr euch auch Hilfe holen: “Vielleicht kann ich meine Eltern fragen oder sogar selbst recherchieren.”

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