Clickbait funktioniert mit einem ansprechenden Bild und einer reißerischen Überschrift.

„Klick mich!” – Was ist eigentlich Clickbait?

„Pinker Panda im Berliner Zoo geboren”
„Mit diesem Trick verdienst du 50 Tausend Euro pro Minute!”
„Wie geht es der Kanzlerin WIRKLICH?”

Wenn ihr das Internet und Social Media nutzt, habt ihr Posts mit solchen Überschriften schon Mal gesehen. Am besten mit einem auffälligen Foto dazu.

Das sind typische Überschriften, die für Clickbait verwendet werden. Clickbait heißt „Klickköder” und ist ein Trick, um möglichst viele Nutzer*innen auf eine Webseite zu locken. Das heißt, ganz viele Menschen dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken.

Wie funktioniert Clickbait?

Das passiert eben mit reißerischen Überschriften und besonders bunten, knalligen und auffälligen Bildern, die die Posts besonders spannend aussehen lassen. Vielleicht wird euch sogar versprochen, dass ihr etwas gewinnen könnt. Oder eben, dass ihr ausgerechnet diese eine Nachricht auf gar keinen Fall verpassen solltet. Oder es wird eine starke Frage oder Vermutung in den Raum gestellt: „Ist Corona im Sommer schon vorbei?”

Es wird einfach alles versucht, um euch zum Klicken zu bringen. Oft muss ja gar nicht stimmen, was in der Überschrift steht oder euch versprochen wird. Es werden zum Beispiel kleine, auffällige Aspekte eines Geschehens aus dem Zusammenhang gerissen und so formuliert, als wären sie riesige Aufreger. Deswegen ist Clickbait einer der Gründe, warum Fake News (Falschnachrichten) entstehen und verbreitet werden. Auch sie werden oft eingesetzt, um viele Klicks zu generieren.

Klicks sind Geld

Aber warum wollen irgendwelche Leute, dass ihr auf ihre Links klickt? Die Antwort ist recht einfach: Es geht um Geld. Wenn ihr eine Webseite besucht, seht ihr nämlich Werbeanzeigen – also Onlinewerbung. Und das ist ein Riesengeschäft. 2020 wurden allein in den USA 356 Milliarden Dollar für Onlinewerbung ausgegeben. Das sind über 308 Milliarden Euro, oder über Tausend Mal die Kosten für den Bau der Allianz Arena in München. Also unglaublich viel Geld.

Fast alle machen Clickbait

Ein großes Problem dabei ist, dass auch „gute” Webseiten auf Onlinewerbung angewiesen sind. Zum Beispiel Nachrichtenportale von Tageszeitungen, die eigentlich hohe journalistische Standards haben. Auch sie verdienen Geld über Onlinewerbung, brauchen also viele Klicks. Und das ist wichtig, denn immer mehr Leute lesen Artikel lieber online und kaufen keine richtige Zeitung aus Papier mehr.

Leider führt das dazu, dass auch die besten Nachrichtenportale manchmal ins Clickbait verfallen und ihre Überschriften reißerischer formulieren, als sie sein sollten. Deswegen ist es sehr wichtig, Clickbait zu erkennen. Genauso wichtig ist es aber auch, zu verstehen, wer das macht und warum. Denn ein Link, der viele Klicks einfangen soll, bedeutet nicht unbedingt, dass es sich um eine Falschnachricht handelt. Damit ihr immer wisst, wann ihr es mit Fake News zu tun habt, haben wir euch das hier zusammengefasst.

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